Hier können Sie Checklisten für Privatkunden und Gewerbekunden downloaden und ganz unkompliziert einen BAFAAntrag stellen

Informieren Sie sich jetzt über lhren maximalen Förderanspruch. Unsere Fachleute unterstützen Sie gern bei lhrem Antrag.

Erfahren Sie jetzt in nur 2 Schritten über Ihren maximalen Förderanspruch.

Jetzt Informieren

Nutzen Sie jetzt unseren Förderservice für alle förderfähigen Panasonic Wärmepumpen.

Für nur 239,- € (über den BAFA-Antrag z.T. erstattbar) können Sie unkompliziert und schnell einen BAFA-Antrag stellen. Nachfolgend finden Sie die Checkliste für Privatkunden sowie für Gewerbekunden.

Sie haben noch Fragen?

Unsere Panasonic Förderhotline unterstützt Sie gerne bei Fragen rund um die Förderung.

06190 / 92 63 – 260
(werktags von 9-17 Uhr)


Fragen & Antworten – FAQ:

1. Wann muss der Zuschuss bei der BAFA beantragt werden?
Achten Sie auf den richtigen Zeitpunkt. Der Förderantrag für einen Zuschuss beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) muss bereits vor Auftragsvergabe an Ihren Heizungsfachbetrieb und vor Beginn der Maßnahme erfolgen. Ein vorzeitiger Beginn führt zum Ausschluss von der Förderung.

Daher: Holen Sie sich zuerst ein Angebot für Ihre neue Wärmepumpe beim Heizungsfachbetrieb ein und stellen Sie dann den Förderantrag - über den Panasonic Förderservice oder auch selbst. Ist der Antrag gestellt und der Eingang bestätigt, können Sie starten, einen Vertrag abschließen und Leistungen beauftragen.
2. Für welche Wärmepumpen gibt es eine Förderung?
Das BAFA führt alle Wärmepumpen, die die technischen Mindestanforderungen erfüllen und die für eine Förderung in Frage kommen in einer Liste.

Außer der Wärmepumpe selbst, gibt es weitere Förderbedingungen zu beachten, die der Heizungsfachbetrieb im Angebot und später beim Einbau berücksichtigen muss. Dazu zählen vor allem das Erreichen und ein Nachweis der Minderst-Jahresarbeitszahl (JAZ) anhand einer Berechnung. Ein Wärmemengenzähler muss vorgesehen werden, um die abgegebenen Wärmeenergie aufzuzeichnen, ein zusätzlicher Stromzähler wird neben dem Hausstromzähler, nur den Stromverbrauch der Wärmepumpe nachweisen. Zudem müssen die Durchführung des hydraulischen Abgleichs der Heizungsanlage und die Anpassung der Heizkurve an das entsprechende Gebäude Bestandteil der Maßnahme sein.
3. Welche Jahresarbeitszahl (kurz JAZ) muss meine Wärmepumpe erreichen und wie berechne ich diese?
Geht es um die Förderung einer Wärmepumpe, fordert das BAFA das Erreichen einer Mindest-JAZ. Luft-Wasser-Wärmepumpen werden bei Heizungsmodernisierung in einem Bestandsgebäude nur gefördert, wenn die Jahresarbeitszahl über einem Wert von 3,5 liegt. Für den Neubau gilt eine Jahresarbeitszahl von mindestens 4,5.

Die Jahresarbeitszahl für die Wärmepumpe ist für den Förderantrag vom Heizungsfachbetrieb nach einer bestimmten Richtlinie, der VDI 4650 zu bestimmen. Dazu muss der Fachbetrieb die technischen Daten der Wärmepumpe und des Heizsystem sowie die Jahresarbeitszahlen für Raumwärme und für Warmwasser berücksichtigen.
3.1. Das Wichtigste zur Jahresarbeitszahl (JAZ)
Grundsätzlich ist die JAZ eine wichtige Kenngröße für die Energieeffizienz einer Wärmepumpe. Sie gibt das Verhältnis zwischen zugeführtem Strom und der tatsächlich erzeugten Heizungswärme wieder, das Ganze über ein Jahr hin betrachtet. Je höher die JAZ, desto besser und wirtschaftlicher arbeitet das Gerät, da weniger Strom zur Beheizung nötig ist und so die Heizkosten sinken.

Eine Wärmepumpe mit einer JAZ von 4,0 gibt viermal mehr Energie ab, als sie kostenpflichtig aus dem Stromnetz bezieht. Bei einem angenommenen Wärmebedarf von 20.000 kWh im Jahr benötigt die Wärmepumpe jährlich 5.000 KWh Strom (Wärmebedarf / JAZ = Strombedarf).

Muss für die BAFA-Förderung einer Wärmepumpe die JAZ vorab, als voraussichtlich zu erwartender Wert berechnet werden, ergibt sich die tatsächliche JAZ einer Wärmepumpe erst nach dem ersten kompletten Betriebsjahr, individuell abhängig vom jeweiligem Gebäude und der Nutzungssituation. Stromverbrauch und erzeugte Wärmeenergie werden dazu fortwährend über Strom- und Wärmemengenzähler gemessen, so kann die JAZ anhand realer Verbrauchswerte ermittelt und das Heizsystem gegebenenfalls nachjustiert werden.
3.2. Der Unterschied zum COP-Wert
Als weiteren Kennwert für eine Wärmepumpe gibt es neben der Jahresarbeitszahl die Leistungszahl, den so genannte COP-Wert (Coefficient Of Performance), der die Leistungsfähigkeit einer Wärmepumpe angibt. Auf einem genormten Mess-Stand wird dazu nach definierten Bedingungen gemessen, mit wie viel Antriebsenergie die Wärmepumpe wie viel Wärme produzieren kann. Die ständig wechselnden Betriebsbedingungen einer Heizungsanlage im Haus werden dabei nicht berücksichtigt. Im Vergleich zum Auto kommt der COP-Wert dem „Normverbrauch“ gleich.
4. Welche Maßnahmen und Kosten werden im Rahmen des Heizungseinbaus einer Wärmepumpe gefördert?
Das BAFA fördert grundsätzlich die Anschaffungskosten der Wärmepumpe und die Kosten für die Installation und Inbetriebnahme.

Im Neubau können so alle Kosten, die in direktem Zusammenhang mit der förderfähigen Wärmepumpe stehen, bis zum Anschluss an die Wärmeverteilung / Heizkreisverteilung berücksichtigt werden. Alle darüber hinausgehenden Kosten wie zum Beispiel der Einbau von Fußbodenheizungen oder Heizkörpern können im Neubau für die Förderung nicht angerechnet werden.

Anders sieht es im Gebäudebestand aus. Bei Heizungsmodernisierung sind zusätzlich so genannte „Umfeldmaßnahmen“ und energetische Optimierungen an der gesamten Heizanlage förderfähig. Dazu zählen sämtliche Nebenkosten für Arbeiten und Investitionen, die unmittelbar zur Vorbereitung und Umsetzung einer förderfähigen Maßnahme notwendig sind und/oder deren Energieeffizienz sicherstellen bzw. sogar erhöhen. Geförderte Umfeldmaßnahmen können sein:
  • Wärmedämmung von Rohrleitungen der Wärmeverteilung
  • Ersatz alter Standardheizkörper durch Niedertemperatur-Heizkörper
  • Arbeiten und Investitionen zur Effizienzsteigerung der bestehenden Warmwasserbereitung
  • Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, Wärmespeicher, Steuerung
Auch Kosten für Beratungs-, Planung- und Baubegleitungsleistungen, die in direktem Zusammenhang mit der förderfähigen Wärmepumpe stehen, können für eine Förderung mit angerechnet werden.
5. Welche Maßnahmen und Kosten werden bei gleichzeitigem Einbau einer Wärmepumpe und einer Wohnungslüftungsanlage gefördert?
Wird eine förderfähige Wärmepumpe mit einer Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung kombiniert, werden die Investitionen in Wärmepumpe und Lüftungsanlage als Komplettpaket gefördert. Voraussetzung dafür ist, dass beide Komponenten über eine gemeinsame Regelung betrieben werden und über die sich alle Funktionen der Wärmepumpe zum Heizen, Kühlen oder der Warmwasserbereitung und auch die Funktionen der Wohnungslüftung regeln und überwachen lassen. Zu den förderfähigen Kosten gehören nicht nur die Geräte, sondern auch das Luftverteilsystem, die Installations- und Montagekosten sowie bei einer Heizungsmodernisierung weitere Umfeldmaßnahmen.
6. Welche weiteren Möglichkeiten zur Förderung habe ich im Rahmen einer Heizungsmodernisierung?
Bei Heizungsmodernisierung im Bestandsgebäude kann ergänzend ein Förderkredit im Programm „Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit“ bei der KfW-Förderbank beantragt werden. So kann für die neue Wärmepumpe der Zuschuss vom BAFA mit 35-45 % der Kosten einkalkuliert werden. Der restliche Eigenanteil kann zinsgünstig über den Ergänzungskredit der KfW finanziert und monatlich abbezahlt werden. Den KfW-Förderkredit beantragt Ihre Hausbank oder Ihr Finanzierungspartner für Sie und übernimmt auch die Abwicklung.