- Panasonic Heiz- und Kühlsysteme

Als Installateur kann man die Menschen am besten von den Vorteilen einer Luft/Wasser-Wärmepumpe überzeugen, indem man sie in der eigenen Wohnung installiert. Als Ad Korevaar, langjähriger Eigentümer von Derko Installatietechniek, ein neues Haus bauen ließ, zögerte er keinen Moment. Er ist jetzt nicht nur Installateur, sondern auch Endverbraucher: Seine eigene Wohnung ist mit einer Aquarea Luft/Wasser-Wärmepumpe von Panasonic ausgestattet.

Ad Korevaar und seine Frau hielten es für sehr wichtig, dass ihr neues Zuhause so nachhaltig wie möglich ist. Auf dem Dach befinden sich 42 PV-Panel, eine Fußbodenheizung sowie eine Aquarea Luft/Wasser-Wärmepumpe von Panasonic wurde installiert. Im Gegensatz zu den meisten Wohnungsbauprojekten wird die Wahl des Klimasystems von den Bewohnern selbst getroffen. Korevaar ist daher kein "gewöhnlicher" Endverbraucher. Nach 14 Jahren übergab er sein Unternehmen ‚Derko Installatietechniek‘ an seinen Sohn, aber Korevaar Senior hilft immer noch im Unternehmen mit und hat seine Leidenschaft für die Installationstechnik behalten. Kein Wunder also, dass er eng in den Bau seines eigenen Hauses eingebunden war; zusammen mit seiner Frau zeichnete er den Grundriss und entschied selbst, welche Installationen im Haus vorgenommen werden.

Dass man sich für eine Luft/Wasser-Wärmepumpe entschieden hat, hatte mehrere Gründe, erklärt Korevaar. "In den Niederlanden müssen wir auf nachhaltige, elektrische Systeme umstellen und uns von Erdgas als Energieträger für die Heizung verabschieden. Es gibt aber auch technische Überlegungen. Mit einer Wärmepumpe läuft man nicht Gefahr, sich mit Kohlenmonoxid zu vergiften, was bei Heizkesseln immer ein Problem bleibt. Und sobald eine Wärmepumpe installiert ist, ist die Wartung viel einfacher und billiger. Ich sah eigentlich nur Vorteile".

 

Musterhaus

Im Hintergrund gab es noch eine weitere Überlegung. Korevaar wollte in seinem eigenen Haus Erfahrungen mit einer Luft/Wasser-Wärmepumpe sammeln und diese dann als Demonstrationsobjekt für Kunden seiner Installationsfirma nutzen. Von dieser Firma aus war er zuvor an Projekte mit erdgebundenen Wärmepumpen beteiligt. "Ich hatte noch keine Erfahrungen mit Luft/Wasser-Wärmepumpen gesammelt, aber ich sehe da viel mehr Potenzial", sagt er. "Die Installation ist viel billiger als die von erdgebundenen Systemen, und außerdem kann man an vielen Orten nicht bohren. Das Quellsystem einer Luft/Wasser-Wärmepumpe ist weniger komplex. Das Panasonic-Außengerät steht an der Seitenwand des Hauses. In der Zwischenzeit habe ich die Geräuschentwicklung ein paar Mal gemessen; in einem Abstand von 1 Meter bleibt sie unter 40 Db(A). Wenn man ein paar Meter entfernt steht, hört man gar nichts."

 

Vollkommen unabhängig

Das neue Haus, das eine Grundfläche von über 100 Quadratmetern hat, wird vollständig mit der Wärmepumpe beheizt. Das Haus ist daher nicht an das Gasnetz angeschlossen, und Korevaar spart somit auch die entsprechende Gebühr. Zusätzlich zu den PV-Paneelen und einer Wärmepumpe ist die Immobilie mit HR++ Glas, CO2-gesteuerter, ausgleichender Belüftung und einer Dusche mit Brauchwarmwasserspeicher ausgestattet. Die Luft/Wasser-Wärmepumpe hat eine Leistung von 5 Kilowatt. Laut Korevaar könnte die Fußbodenheizung auch mit einer Wärmepumpe mit geringerer Leistung betrieben werden, doch hat er sich bewusst dagegen entschieden. "Für warmes Brauchwasser haben wir jetzt einen 200-Liter-Tank. Für eine Fußbodenheizung sollte eine Wärmepumpenleistung von 3 Kilowatt ausreichend sein, aber dann müssten wir einen viel größeren Speicher anschließen, womit es länger dauern würde bis das Wasser warm ist, aber natürlich ist Komfort im Badezimmer wichtig". Die Wärmepumpe kann in einem einzigen Schritt 55 ºC warmes Leitungswasser erzeugen. Bei Fußbodenheizungen liefert die Anlage Wasser mit einer Temperatur von bis zu 28 ºC.

Korevaar ist übrigens überzeugt, dass seine Luft/Wasser-Wärmepumpe auch im Winter für ausreichenden Komfort sorgt. Berechnungen zeigen, dass das System bei einer Außentemperatur von -15 ºC immer noch 4,2 Kilowatt Leistung liefern kann; immer noch mehr als genug, um das Haus zu heizen und warmes Leitungswasser zu erzeugen. Übrigens garantiert Panasonic die Zuverlässigkeit sogar bis zu einer Außentemperatur von -25 C. "Das ist an sich schon eine große Leistung, auch wenn eine solche extreme Temperatur in den Niederlanden nie vorkommt", so Korevaar.

Die Wärmepumpe kann das Haus auch kühlen, aber Korevaar will noch mit der Art und Weise experimentieren, wie er das reguliert. Wir haben in diesem Haus sowohl im Erdgeschoss als auch im ersten Stock eine Fußbodenheizung installiert. Sollte es in den Sommermonaten notwendig sein, dann möchte ich das Erdgeschoss über eine Fußbodenheizung im Obergeschoss kühlen. Die Kühlung strahlt dann nach unten statt nach oben vom Boden ab. Tatsächlich schafft man damit eine Art Kühldecke im Wohnzimmer. Übrigens haben wir in der Nord/Süd-Ausrichtung dieses Hauses darauf geachtet, dass im Sommer nicht zu viel Sonnenlicht einfällt; auf diese Weise begrenzen wir den Kühlbedarf".

 

Demonstrationsobjekt

Wie bereits erwähnt, hatte Korevaar noch nie mit Luft/Wasser-Wärmepumpen gearbeitet. Der Grund, warum er sich bei seinem ersten derartigen Projekt für eine Wärmepumpe von Panasonic entschied, waren vor allem die Erfahrungen mit den Klimaanlagen dieses Herstellers. "Ich bin sehr zufrieden mit der Qualität dieser Produkte sowie mit dem Service des Händlers. Ich arbeite nun seit über zehn Jahren mit ihnen zusammen und habe gute Erfahrungen mit ihrem Service und Engagement gemacht".

Rückblickend auf sein eigenes Wohnprojekt ist Korevaar mit dem Ergebnis zufrieden: "Wir wohnen hier nun seit einigen Monaten und sind mit dem Wohnkomfort sehr glücklich. Bevor ich zu 100% sicher sein kann, dass das Haus wirklich energieneutral ist, müssen wir natürlich alle Jahreszeiten erlebt haben. Alle Vorzeichen sind jedoch günstig". Korevaar möchte nun seine Erfahrungen weitergeben: "Die Verbraucher haben oft Bedenken, wenn es darum geht, von einem Gaskessel auf eine Wärmepumpe umzusteigen. Dank dieses Projekts kann ich aus meiner persönlichen Situation heraus zeigen, dass diese Angst ungerechtfertigt ist. Durch den Einsatz einer Luft/Wasser-Wärmepumpe in meinem eigenen Haus sammle ich nicht nur Erfahrungen als Installateur, sondern auch als Endverbraucher. Dies bietet die Möglichkeit, die Menschen nicht nur von der nachhaltigen Technologie einer Wärmepumpe zu überzeugen, sondern auch von dem Komfort, den diese Installation bietet".